So machen Sie aus Slack ein Publishing-Tool für Ihre eigene News-App

Warum zwischen Slack und einem eigenen CMS hin und her wechseln, um Inhalte zu veröffentlichen, wenn man seine Zielgruppe auch direkt aus Slack heraus mit aktuellen Inhalten bedienen kann?

Wir alle lieben Slack. Für viele Kollegen in Redaktionen, Projektmanagement und Kommunikationsabteilungen ist das Tool heute nicht mehr aus der alltäglichen Arbeit wegzudenken. Besonders in Newsrooms ist Slack beliebt. Dort vereinfacht es nicht nur die internen Kommunikationsprozesse, sondern erhöht auch die Transparenz innerhalb des Teams. Redakteure können eigene “Alerts” einstellen, Analysen oder KPIs aus anderen Tools aggregieren, sowie neue Beiträge, Inhalte und Nachrichten direkt in speziellen Channels abrufen, um sie dort auch gleich zu diskutieren.

Sogenannte Slack “Integrations” sind der Schlüssel, um dies alles einfach und ohne IT Aufwand möglich zu machen. In den meisten Newsrooms und Use-Cases funktioniert dies nur “Inbound”. Dies bedeutet: Daten und Content werden in Slack importiert, während das Bearbeiten und Veröffentlichen von Inhalten auf den verschiedenen Vertriebskanälen immer noch in herkömmlichen, getrennten Content-Management-Systemen erfolgt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um zwei getrennte Welten, Plattformen und Systeme.

Das große Potenzial von Slack liegt jedoch nicht nur darin, auf einfache Art und Weise Daten und Informationen entgegen zu nehmen, sondern Effizienz und Produktivität durch das unmittelbare anstossen und “triggern” von externen System (wie bspw. dem eigenen Content Management System) zu steigern.

Die Idee

Im Zeitalter des mobilen Internets geht es darum, Nutzern verschiedene Nachrichten auf den Punkt genau schnell und effizient zu servieren. Es geht um sogenanntes “Spoon Feeding”. Schliesslich erwarten Nutzer, jedesmal wenn Sie eine App oder Website öffnen Neuigkeiten – ob unterhaltsam oder nutzwertig.

Für Verlage ist dies eine große Herausforderung hinsichtlich redaktioneller Aktualität und Frequenz, zumal heute bereits eine Vielzahl digitaler Channels bespielt werden muss.

Wenn Slack ohnehin zum teaminternen Austausch genutzt wird, warum sollte man es dann nicht auch nutzen, um daraus Inhalte zu publizieren und direkt der Zielgruppe in einem eigenen Produkt bereitzustellen – ohne Umweg, einfach und effizient!?

Der Ansatz

Wir haben tchop gegründet mit dem Ziel eine Plattform zu schaffen, die das Kuratieren und Strukturieren von Inhalte auch kleinen Teams auf effiziente Art und Weise ermöglicht. Unser Hauptaugenmerk war und ist bis heute die mobile Distribution von Inhalten. Unser Framework umfasst eine benutzerfreundliche, browserbasierte Oberfläche, über die Content-Feeds aus unterschiedlichsten Quellen integriert und verwaltet werden können.

Dashboard of tchop integration set up
The “integration” tab in our interface where you can connect and manage integrations

Unsere Plattform basiert auf einer flexiblen Struktur von Channels, Mixes und Karten, um Content darzustellen und relevanten Kontext zu schaffen (lernen Sie mehr über unser Prinzip hier). Slack hat einen sehr ähnlichen Ansatz und eine Struktur die auf dynamischen Channels basiert. Abgesehen von der etwas unterschiedlichen Bezeichnung (was bei Slack Channels sind, sind bei tchop Mixes). ist das Prinzip nahezu identisch.

Mit unserer Slack-Integration können Sie spezielle Channels auf Slack mit einem beliebigen Mix bei tchop verbinden. Dies führt dazu, dass jeder Link bzw. Artikel, jeder Tweet-, Facebook- oder Instagram Post sowie jedes Bild oder Video, dass Sie in einem Slack Channel posten, automatisch in dem dazugehörigen Mix bei tchop bereitgestellt wird. Sie können zudem entscheiden, ob der Inhalt dort direkt veröffentlicht wird oder ob sie mit den Inhalt auf tchop weiter bearbeiten möchten. 

Slack wird so zum smarten, hocheffizienten Rückgrat für den Inhalt Ihrer nativen tchop-Apps. Sie müssen nicht mehr zwischen einem CMS und Slack hin und her wechseln und Dinge von A nach B kopieren. Alles was relevant und wichtig aus Slack hervorgeht, kann sehr einfach weiterverarbeitet werden.

Wie es funktioniert

Man braucht kein Entwickler zu sein oder technische Kenntnisse zu besitzen, um diese Integration zu nutzen. Man ist startklar mit einigen einfache Klicks:

  1. Verbinden und autorisieren Sie als Admin Ihren tchop Channel mit einem Slackteam von hier https://slack.tchop.io/
  2. Benennen Sie Ihre Integration und wählen sie den Channel in Slack, welchen sie mit dem Mix in tchop verbinden wollen.
  3. Wählen Sie Einstellungen wie “Autopublish” oder “Bild einfügen”
  4. Nun einfach die Verbindung speichern und evoila: schon sind Sie soweit!

Da Sie Channels und Mixe auf beiden Seiten frei wählen, strukturieren und definieren können, lässt sich leicht das perfekte Setup für Ihre Bedürfnisse finden.

Natürlich können Sie jederzeit die Integration bearbeiten und die Einstellungen ändern.  Beispielsweise können Sie auch mehrere Slack-Teams oder -Kanäle mit einem Mix auf tchop verbinden.

Angesichts der Flexibilität von Slack als Tool bietet dies ein großes Maß an Freiheit.

Anwendungsbeispiele

Das Team “Slack + tchop” deckt eine Vielzahl von Anwendungsfällen ab. Kunden verwenden diese Integration auf unterschiedliche Art und Weise. Hier ein paar Beispiele:

  • Kuratieren Sie interessante Neuigkeiten in Ihren Slack-Team-Channels und veröffentlichen Sie diese automatisch in ausgewählten tchop-Mixes bzw. Apps. Bestücken Sie so eine eigene Premium-News-Apps mit aktuellen Inhalten – ohne Slack dafür zu verlassen!
  • Pushen Sie interessante Inhalte zu tchop und nehmen Sie sich dort Zeit diese weitergehend zu bearbeiten, zu kommentieren und zu kuratieren. Dies ist besonders interessant, wenn Sie die Workflows grundsätzlich noch trennen wollen. Ihnen aber wichtig ist, dass kein relevanter Content in Slack verloren geht.
  • Verwenden Sie tchop als einfaches Read-Later-Tool, um alles was in bestimmten Slack Channels geteilt wird zu sammeln. Und dann von tchop aus weiter zu nutzen bzw. zu verarbeiten.

Der Aufbau des eigenen Channels mit Mixes und Karten ist vollständig flexibel und in der Lage unterschiedlichste Anforderungen abzudecken. Es gibt einem Team die notwendige Freiheit und Flexibilität, ohne dass es technisch komplex im Set Up ist.

Während Slack sich primär um Echtzeit-Konversation dreht, geht es bei tchop um das effiziente Kuratieren und Distribuieren von Inhalten. Beide Plattformen ergänzen sich ideal.

Ausblick

Slack bietet spannende Möglichkeiten für eine tiefere, intelligentere Integration und eine damit einhergehende Optimierung der eigenen operativen Prozesse. Wir möchten unsere Kunden helfen diese Möglichkeiten zu nutzen, denn wir sind selbst große Fans von Slack als Kollaborationsplattform.

Wir planen daher bereits eine Vertiefung der Integration mit Slack. Inhalte können dann nicht nur weitergeleitet, sondern weitere Funktionen können direkt aus Slack heraus gesteuert werden. Dazu arbeiten wir bereits an eine Erweiterung unsere Schnittstelle. Es bleibt also spannend!

Wenn Sie möchten, kommentieren Sie doch bitte Ihre Erfahrungen! Wir freuen uns wie immer über Feedback und Anregungen.