{"id":6215,"date":"2026-05-28T07:43:39","date_gmt":"2026-05-28T07:43:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.tchop.io\/?p=6215"},"modified":"2026-09-30T19:20:11","modified_gmt":"2026-09-30T19:20:11","slug":"intranet-oder-mitarbeiter-app-was-ist-der-unterschied-und-was-brauchen-sie-wirklich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/intranet-oder-mitarbeiter-app-was-ist-der-unterschied-und-was-brauchen-sie-wirklich\/","title":{"rendered":"Intranet oder Mitarbeiter-App, was Ihr Unternehmen wirklich braucht"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Intranet ist der Ort, an dem Wissen liegt. Eine Mitarbeiter-App ist der Weg, auf dem eine Nachricht ankommt. Wer alle Besch\u00e4ftigten erreichen muss, auch ohne Firmenkonto und ohne Rechner am Arbeitsplatz, braucht die App. Wer vor allem Dokumente ablegt und durchsuchbar h\u00e4lt, braucht das Intranet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist ein Intranet?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Intranet ist ein internes Netz aus Seiten, Dokumenten und Verzeichnissen, das \u00fcber einen Browser erreichbar ist und in der Regel eine Anmeldung mit einem Firmenkonto verlangt. Es ist auf Ablage und Wiederfinden gebaut. Richtlinien, Formulare, Organigramme und Handb\u00fccher liegen dort, und wer etwas sucht, findet es. Das Intranet wartet darauf, dass jemand es aufruft, und genau darin liegt seine St\u00e4rke und seine Grenze.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wof\u00fcr ist eine Mitarbeiter-App gebaut?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Mitarbeiter-App ist eine App auf dem Handy, \u00fcber die das Unternehmen Nachrichten, Aufgaben und R\u00fcckfragen direkt an einzelne Besch\u00e4ftigte oder an bestimmte Gruppen schickt. Die Anmeldung braucht kein Firmenkonto; m\u00f6glich sind zum Beispiel Zugangsdaten, die das Unternehmen vergibt, oder ein Anmeldelink an eine private E-Mail-Adresse. Damit erreicht sie auch Menschen, die nie eine dienstliche E-Mail-Adresse bekommen haben. Der Preis daf\u00fcr ist Aufmerksamkeit: Jede Push-Nachricht ist eine Unterbrechung, und eine App, die zu oft unterbricht, wird stummgeschaltet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Intranet und Mitarbeiter-App im direkten Vergleich<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><thead><tr><th scope=\"col\">Wor\u00fcber Sie entscheiden<\/th><th scope=\"col\">Intranet<\/th><th scope=\"col\">Mitarbeiter-App<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><th scope=\"row\">Zugang<\/th><td>Firmenkonto n\u00f6tig<\/td><td>Zugangsdaten oder Anmeldelink<\/td><\/tr><tr><th scope=\"row\">Endger\u00e4t<\/th><td>Rechner im Betrieb<\/td><td>Handy, privat oder dienstlich<\/td><\/tr><tr><th scope=\"row\">So kommt eine Nachricht an<\/th><td>Die Belegschaft sucht sie<\/td><td>Push auf den Sperrbildschirm<\/td><\/tr><tr><th scope=\"row\">Sp\u00e4tschicht und Au\u00dfendienst<\/th><td>Erf\u00e4hrt es sp\u00e4ter<\/td><td>Erf\u00e4hrt es sofort<\/td><\/tr><tr><th scope=\"row\">Ablage, Versionen, Suche<\/th><td>Stark<\/td><td>Schwach<\/td><\/tr><tr><th scope=\"row\">Was der Betriebsrat pr\u00fcft<\/th><td>Auswertung von Zugriffen<\/td><td>Push, Lesebest\u00e4tigung, Kommentare<\/td><\/tr><tr><th scope=\"row\"><strong>Passt f\u00fcr<\/strong><\/th><td><strong>Wissen, das bleiben soll<\/strong><\/td><td><strong>Nachrichten, die ankommen m\u00fcssen<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"1005\" src=\"https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/diagram-erreichbarkeit-de.png\" loading=\"lazy\" alt=\"Ein Intranet wartet darauf, dass jemand es aufruft. Wer kein Firmenkonto und keinen Rechner am Arbeitsplatz hat, ruft es nicht auf. Eine Mitarbeiter-App schickt die Nachricht auf den Sperrbildschirm eines Handys und erreicht damit auch die Sp\u00e4tschicht, den Au\u00dfendienst und die R\u00fcckkehr aus der Elternzeit.\" class=\"wp-image-6843\" srcset=\"https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/diagram-erreichbarkeit-de.png 1200w, https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/diagram-erreichbarkeit-de-300x251.png 300w, https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/diagram-erreichbarkeit-de-1024x858.png 1024w, https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/diagram-erreichbarkeit-de-768x643.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wann ein Intranet reicht<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n\n<li>Fast alle im Haus haben ein Firmenkonto und arbeiten an einem Rechner.<\/li>\n\n\n<li>Der gr\u00f6\u00dfte Teil der internen Kommunikation besteht aus Unterlagen, die gefunden werden m\u00fcssen, nicht aus Nachrichten, die ankommen m\u00fcssen.<\/li>\n\n\n<li>Es gibt niemanden, der t\u00e4glich redaktionell arbeitet. Eine App ohne Redaktion verwaist innerhalb von 3 Monaten.<\/li>\n\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wann eine Mitarbeiter-App die bessere Wahl ist<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n\n<li>Ein Teil der Besch\u00e4ftigten hat keinen dienstlichen Internetzugang. In Deutschland bekommen 68,4 % der Besch\u00e4ftigten vom Unternehmen Internetzugang f\u00fcr berufliche Zwecke (erfasst sind nur Unternehmen ab zehn Besch\u00e4ftigten in der gewerblichen Wirtschaft ohne Finanzsektor; Gesundheitswesen, Bildung und \u00f6ffentliche Verwaltung sind nicht erfasst), im Baugewerbe 60,6 %, in Verkehr und Lagerei 61,3 % und in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln, Getr\u00e4nken und Tabak 39,2 % (<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/databrowser\/view\/isoc_ci_cm_pn2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eurostat, <code>isoc_ci_cm_pn2<\/code>, 2025<\/a>).<\/li>\n\n\n<li>Schichten laufen rund um die Uhr. 9,3 % von 42,6 Millionen Erwerbst\u00e4tigen haben 2024 in Deutschland Nachtarbeit geleistet, im Gesundheitswesen 17,6 % (<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/Zahl-der-Woche\/2026\/PD26_13_p002.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Destatis, Mikrozensus 2024<\/a>).<\/li>\n\n\n<li>Eine Information ist erst dann erledigt, wenn sie gelesen wurde. Ein Aushang und eine Intranetseite erf\u00fcllen das nicht.<\/li>\n\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was kostet eine Mitarbeiter-App?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage nach dem Preis l\u00e4sst sich nicht mit einer Zahl beantworten, die f\u00fcr jedes Unternehmen passt. Ehrlich beantworten l\u00e4sst sie sich \u00fcber die Treiber. Der Preis h\u00e4ngt an der Zahl der Menschen, die die App nutzen, an der Zahl der Kan\u00e4le und Redaktionen, an der Frage, ob eigene Apps in beiden Stores erscheinen sollen, und an Einrichtung, Schulung und Support im ersten Jahr. Zwei Posten sind unabh\u00e4ngig vom Anbieter und \u00f6ffentlich nachlesbar: Laut <a href=\"https:\/\/developer.apple.com\/programs\/enroll\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Apple<\/a> kostet das Apple Developer Program 99 US-Dollar pro Mitgliedsjahr. Bei Google Play f\u00e4llt laut <a href=\"https:\/\/support.google.com\/googleplay\/android-developer\/answer\/6112435?hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Google<\/a> eine einmalige Registrierungsgeb\u00fchr von 25 US-Dollar an. Beides sind Nebenkosten, keine Lizenzkosten. Der gr\u00f6\u00dfere Posten im zweiten Jahr ist selten die Lizenz, sondern die Redaktion: Ohne jemanden, der die App t\u00e4glich f\u00fcllt, sinkt die Nutzung schneller, als jeder Rabatt sie zur\u00fcckholt. Ein konkretes Angebot bekommen Sie im Gespr\u00e4ch, einen Termin \u00fcber die <a href=\"https:\/\/tchop.io\/de\/unternehmen\/kontakt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kontaktseite von tchop<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was Betriebsrat und Datenschutz pr\u00fcfen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Betriebsrat sitzt bei diesem Thema nicht am Rand, sondern mitten drin. \u00a7 87 Abs. 1 Nr. 6 des Betriebsverfassungsgesetzes gibt ihm ein echtes Mitbestimmungsrecht bei der<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEinf\u00fchrung und Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu \u00fcberwachen\u201c<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00a7 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/betrvg\/__87.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gesetze-im-internet.de<\/a>, abgerufen am 23.09.2026<\/p>\n\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend ist dabei nicht die Absicht, sondern die Eignung. Das Bundesarbeitsgericht hat das 2016 an einer Facebookseite durchdekliniert und festgehalten, dass schon die Bereitstellung einer Funktion, \u00fcber die sich Postings zum Verhalten und zur Leistung von Besch\u00e4ftigten einstellen lassen, \u201eeine technische Einrichtung, die zur \u00dcberwachung der Arbeitnehmer iSd. \u00a7 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG bestimmt ist\u201c darstellt (<a href=\"https:\/\/www.bundesarbeitsgericht.de\/entscheidung\/1-abr-7-15\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BAG, Beschluss vom 13.12.2016, 1 ABR 7\/15<\/a>). Lesebest\u00e4tigungen, Reaktionen und Kommentarfunktionen fallen in dieselbe Kategorie. Zweiter Pr\u00fcfpunkt ist die Rechtsgrundlage. \u00a7 26 Abs. 2 BDSG verlangt, bei einer Einwilligung im Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis \u201edie im Besch\u00e4ftigungsverh\u00e4ltnis bestehende Abh\u00e4ngigkeit der besch\u00e4ftigten Person\u201c zu ber\u00fccksichtigen (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/bdsg_2018\/__26.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gesetze-im-internet.de<\/a>), weshalb eine Betriebsvereinbarung in der Praxis die tragf\u00e4higere Grundlage ist. Dritter Punkt, oft vergessen: \u00a7 90 BetrVG verpflichtet den Arbeitgeber, den Betriebsrat \u00fcber die Planung technischer Anlagen und Arbeitsverfahren rechtzeitig zu unterrichten, also vor der Auswahl und nicht danach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">D\u00fcrfen Besch\u00e4ftigte zur Installation verpflichtet werden?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf diese Frage gibt es keine bequeme Antwort. Auf einem privaten Handy geh\u00f6rt die Entscheidung der Person, der das Ger\u00e4t geh\u00f6rt. Ein Unternehmen kann ein Diensthandy stellen, es kann die Nutzung der App zu Arbeitszeit erkl\u00e4ren, und es kann einen zweiten Weg f\u00fcr alle offen halten, die nicht mitmachen. Was es nicht kann, ist die Installation auf einem Privatger\u00e4t einseitig anordnen. Die Grenze in die andere Richtung hat das Bundesarbeitsgericht 2023 gezogen, und zwar enger, als viele erwarten: Wer aus den betrieblichen Regelungen wei\u00df, dass der Arbeitgeber die Arbeitsleistung f\u00fcr den Folgetag konkretisiert, ist verpflichtet, \u201eeine solche, per SMS mitgeteilte Weisung auch in seiner Freizeit zur Kenntnis zu nehmen\u201c (<a href=\"https:\/\/www.bundesarbeitsgericht.de\/entscheidung\/5-azr-349-22\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BAG, Urteil vom 23.08.2023, 5 AZR 349\/22<\/a>). Das begr\u00fcndet keine allgemeine Erreichbarkeitspflicht. Es zeigt, dass der Rahmen aus der betrieblichen Regelung kommt, nicht aus der Gewohnheit. Genau deshalb geh\u00f6rt die Frage in eine Betriebsvereinbarung und nicht in eine Rundmail.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wof\u00fcr Unternehmen tchop einsetzen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">tchop liefert die Mitarbeiter-App als eigene, gebrandete App in App Store und Google Play und zus\u00e4tzlich als Web-App im Browser, sodass niemand zwischen beiden Wegen w\u00e4hlen muss. tchop empfiehlt f\u00fcr interne Apps die private Verteilung als B2B-App unter dem eigenen Entwicklerkonto des Unternehmens statt eines \u00f6ffentlichen Store-Eintrags. F\u00fcr einen Pilotbetrieb oder kleine Gruppen kann die Ver\u00f6ffentlichung \u00fcber das Entwicklerkonto von tchop schneller sein. Wie das bei der AOK aussieht, zeigt die <a href=\"https:\/\/tchop.io\/de\/resources\/customer-success\/aok-employee-apps\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fallstudie zur AOK<\/a>: Mehrere regionale AOKs nutzen tchop f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in Gesch\u00e4ftsstellen und in der Verwaltung. tchop ersetzt kein Dokumentenmanagement: Versionierte Ablage, feingranulare Berechtigungen und Archivierung bleiben Aufgabe des Intranets oder von SharePoint.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr dazu finden Sie auf den Seiten zur <a href=\"https:\/\/tchop.io\/de\/mitarbeiter-app\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tchop Mitarbeiter-App<\/a>, zur <a href=\"https:\/\/tchop.io\/de\/intranet-software\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Intranet-Software von tchop<\/a> und im <a href=\"https:\/\/tchop.io\/de\/mitarbeiter-app-vergleich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vergleich der Mitarbeiter-Apps<\/a>. Wie das im Alltag aussieht, zeigen die Seite zur <a href=\"https:\/\/tchop.io\/de\/solutions\/functions\/internal-communications\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">internen Kommunikation mit tchop<\/a> und die <a href=\"https:\/\/tchop.io\/de\/solutions\/use-cases\/employee-app\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einsatzbeispiele f\u00fcr Mitarbeiter-Apps<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">H\u00e4ufige Fragen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Mitarbeiter-App ist die beste?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt keine beste App, es gibt eine passende. Die Auswahl entscheidet sich an drei Punkten: Kommen Menschen ohne Firmenkonto hinein, l\u00e4sst sich nach Standort, Abteilung und Schicht steuern, und l\u00e4uft der Betrieb im EU-Raum. Wer mit diesen drei Fragen in ein Auswahlgespr\u00e4ch geht, sortiert die H\u00e4lfte des Marktes in zwanzig Minuten aus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist eine Mitarbeiter-App?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine App auf dem Handy, \u00fcber die ein Unternehmen seine Besch\u00e4ftigten erreicht, mit Nachrichten, Aufgaben, Umfragen und Formularen. Sie unterscheidet sich von einem Messenger dadurch, dass eine Redaktion dahintersteht, und von einem Intranet dadurch, dass sie zu den Menschen kommt und nicht umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche App ist die beste f\u00fcr die interne Unternehmenskommunikation?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage stellt sich falsch herum. Zuerst steht die Frage, wen Sie heute nicht erreichen. Ist das die Verwaltung, fehlt meist Redaktion und nicht Technik. Ist es die Produktion, die Pflege oder der Au\u00dfendienst, dann fehlt ein Kanal, der ohne Firmenkonto funktioniert, und erst an diesem Punkt wird die Produktauswahl interessant.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Braucht man beides, Intranet und Mitarbeiter-App?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H\u00e4ufig ja, und die Arbeitsteilung ist klar. Das Intranet h\u00e4lt fest, was gelten soll und wiederauffindbar sein muss. Die App bringt das, was heute gilt, zu den Menschen. Wer beides betreibt, sollte allerdings eine Quelle als f\u00fchrend festlegen, sonst laufen zwei Wahrheiten nebeneinander her.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie erreichen Sie Besch\u00e4ftigte ohne Firmen-E-Mail-Adresse?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber einen Kanal, der ohne dieses Konto auskommt. In der Praxis kommt die App \u00fcber einen QR-Code auf das Handy. Die Anmeldung l\u00e4uft dann entweder \u00fcber Zugangsdaten, die das Unternehmen vergibt, oder \u00fcber einen Anmeldelink an eine private E-Mail-Adresse. Der erste Schritt bleibt trotzdem analog, weil jemand den QR-Code aush\u00e4ngen oder verteilen muss.<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Intranet legt Wissen ab, eine Mitarbeiter-App erreicht Menschen. Wer wen erreicht, was es kostet und was der Betriebsrat pr\u00fcft. Stand: 23. September 2026.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":5811,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[185],"tags":[635,633,555,110],"coauthors":[132],"class_list":["post-6215","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-interne-kommunikation","tag-deskless-worker","tag-interne-kommunikation","tag-intranet","tag-mitarbeiter-app"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6215","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6215"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6215\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6858,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6215\/revisions\/6858"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5811"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6215"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6215"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6215"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=6215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}