{"id":4652,"date":"2023-10-16T11:08:41","date_gmt":"2023-10-16T11:08:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.tchop.io\/beyond-the-game-10-reasons-why-major-sports-brands-should-invest-into-their-own-fan-communities\/"},"modified":"2024-11-11T07:26:38","modified_gmt":"2024-11-11T07:26:38","slug":"beyond-the-game-10-reasons-why-major-sports-brands-should-invest-into-their-own-fan-communities","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/beyond-the-game-10-reasons-why-major-sports-brands-should-invest-into-their-own-fan-communities\/","title":{"rendered":"10 Gr\u00fcnde, warum Vereine in eigenen Fan-Communities investieren sollten"},"content":{"rendered":"\n<p>Sport war schon immer mehr als nur ein Spiel. Er steht f\u00fcr Leidenschaft, Zusammengeh\u00f6rigkeit und Hingabe auf und neben dem Spielfeld. Das Verh\u00e4ltnis von Fans und Vereinen ist heute noch genauso eng und emotional wie fr\u00fcher, abe im digitalen Zeitalter hat es sich kommunikativ weiterentwickelt. Soziale Plattformen haben Fans mehr Macht und mehr M\u00f6glichkeiten gegeben Nachrichten zu diskutieren, Inhalte zu teilen und aktuelle Geschehnisse zu kommentieren. Gleichzeitig \u00e4ndert der Niedergang der klassischen Massenmedien den Handlungsspielraum und das klassische &#8222;Playbook&#8220; der Vereinskommunikation. <\/p>\n\n\n\n<p>Die zunhemende Abh\u00e4ngigkeit von Social Media Plattformen in der digitalen Kommunikation offenbart jedoch auch ein strategisches Problem, aber auch eine Chance f\u00fcr gro\u00dfe Vereine und Marken. Es stellt sich die Frage: sollten Vereine nicht versuchen eigene Plattformen, eigene Communities zu etablieren? <\/p>\n\n\n\n<p>Im folgenden wollen wir ein paar gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr beleuchten:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Unabh\u00e4ngigkeit von Algorithmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Unberechenbarkeit von Social Media Plattformen stellt eine gro\u00dfe Herausforderung dar. Algorithmen \u00e4ndern sich, und mit jeder \u00c4nderung kann sich die Sichtbarkeit einer Marke ohne erhebliche finanzielle Investitionen verringern. Pl\u00f6tzlich m\u00fcssen Vereine zahlen, um die eigenen Fans zu erreichen. Dabei haben gerade Sportvereine mit Ihren Inhalten und Botschaften diese Plattformen doch auch gro\u00df gemacht? Mit einer eigenen Community-Plattform stellen Vereine sicher, dass sie keinen \u00c4nderungen ausgeliefert sind. Dies garantiert gleichbleibende Sichtbarkeit und nachhaltiges User <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/warum-social-media-ein-wettlauf-nach-unten-ist-und-wie-wir-das-aendern-koennen\/\">Engagement<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Direkte und ungefilterte Kommunikation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der direkte Draht mit den Fans findet heute vorwiegend via E-Mail statt. Die bevorzugte Kommunikationsform heute ist jedoch der Live-Chat. Und auch hier sind die Vereine wieder abh\u00e4ngig von den gro\u00dfen Playern wie WhatsApp oder Telegram. Direkte Kommunikation ist die Grundlage f\u00fcr das Engagement der Fans. Auch hier ist es ung\u00fcnstig abh\u00e4ngig zu sein. Warum also keinen eigenen Live-Kommunikationskanal anbieten auf einer eigenen Plattform?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Ma\u00dfgeschneiderte Fan-Erlebnisse im eigenen Look &amp; Feel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu dem personalisierten, passenden Fan Erlebnis geh\u00f6rt Kommunikation im eigenen Look&amp;Feel. Von benutzerdefinierten Inhalten bis hin zu exklusiven Einblicken hinter die Kulissen &#8211; eine eigene Plattform kann einzigartige Erlebnisse bieten. Aber damit Sie die Loyalit\u00e4t zur eigenen Marke, zum eigenen Verein sicherstellt, muss die eigene Marke der Absender sein und man muss die volle Kontrolle dar\u00fcber wie und wo welche Inhalte ausgespielt werden. Auf den gro\u00dfen Social Media Plattformen ist man ein kleines Icon und hat wenig Einfluss auf die Platzierung der eigenen Inhalte im <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/10-entwicklungen-nachrichtenjournalismus-2026\/\">News<\/a> Feed.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Daten, Daten, Daten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Daten sind eine Goldgrube. Auf einer eigenen Plattform k\u00f6nnen Sportmarken einen besseren Datenschutz f\u00fcr ihre Fans gew\u00e4hrleisten. Au\u00dferdem haben sie volle Kontrolle \u00fcber die erhobenen Daten, was ihnen hilft, Marketingstrategien zu entwickeln, das Fanverhalten zu verstehen und Inhalte perfekt zu zu schneiden. Social Media Plattformen teilen dagegen kaum Daten, im Gegenteil: sie lassen sich umfangreiche Rechte an den Inhalten der Vereine zusichern mit dem Upload. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Upselling Potenzial<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn sich Fans auf einer von der Marke kontrollierten Plattform bewegen, ist die Wahrscheinlichkeit gr\u00f6\u00dfer, dass sie aufgrund des ma\u00dfgeschneiderten, vertrauten Erlebnisses auch etwas konsumieren oder kaufen. Marken k\u00f6nnen exklusive Waren, Fr\u00fchbucher-Tickets oder Sonderangebote viel effektiver und besser einf\u00fchren und m\u00fcssen nichts mit Zwischenh\u00e4ndlern teilen. Dabei helfen &#8211; siehe oben &#8211; die gewonnen Daten, um das Upselling zu optimieren. Auch bei der Integration von Sponsoren oder Werbepartnern ist man frei, w\u00e4hrend das auf den bekannten Plattform oft kaum bzw. schwer m\u00f6glich ist. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Der Kreativit\u00e4t freien Lauf lassen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ohne die Beschr\u00e4nkungen durch die Richtlinien von Drittanbieter-Plattformen genie\u00dfen Vereine und Marken ein Maximum an kreativer Freiheit. Sie k\u00f6nnen mit Content-Formaten, Stilen, Kooperationen und Interaktionsstrategien experimentieren und sicherstellen, dass ihre Geschichte unverf\u00e4lscht bleibt. Sie kontrollieren nicht nur die inhaltliche Erz\u00e4hlung, sondern auch die gesamte Pr\u00e4sentation und Distribution. Dies ist auf Social Media Plattformen niemals der Fall. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Passende Kommunikation zur eigenen Marke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf einer Plattform, die man selbst kontrolliert, l\u00e4sst es sich viel leichter sicherstellen, dass die eigenen Markenwerte, die eigenen Markenbotschaften und die eigenen Inhalte in der richtigen Form, im richtigen Ton ankommen. Von der Hervorhebung ikonischer Vereinsmomente bis hin zum Austausch \u00fcber die Geschichte des Vereins, lassen sich emotionale Momente rund um den eigenen Verein schaffen. Ein Mythos braucht Freiheit und Souver\u00e4nit\u00e4t. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>8. Zukunftssicherheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der sich st\u00e4ndig weiterentwickelnden digitalen Landschaft kommen und gehen Social Media Plattformen. Schauen Sie sich nur an, was mit X, fr\u00fcher bekannt als Twitter, passiert ist. Durch die Investition in eine eigene Plattform, eine eigene <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wie-baut-man-eine-loyale-digitale-community-auf\/\">Community<\/a>, sch\u00fctzen sich Vereine vor pl\u00f6tzlichen Schlie\u00dfungen oder einem R\u00fcckgang der Popularit\u00e4t von Drittanbieter-Websites und sorgen f\u00fcr <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/warum-kleinere-communities-oft-groessere-wirkung-entfalten\/\">Kontinuit\u00e4t<\/a> bei der Fanbindung. Wer viel Geld in eine gro\u00dfe Twitter-Followerschaft investiert hat, muss dies nun vielleicht abschreiben. Wer in eine eigene Community investiert hat, dem kann niemand seine Follower und Fans wegnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>9. M\u00f6glichkeiten der Monetarisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von der Einf\u00fchrung von Abonnementmodellen, Pay-per-View-Events oder plattforminternem E-Commerce haben Vereine die Flexibilit\u00e4t, verschiedene Monetarisierungsstrategien einzuf\u00fchren. Auf einer eigenen Plattform kann man diese genau auf das eigene Publikum zuschneiden und so den Umsatz maximieren. Mehr Fan Engagement, mehr User Touch Points, mehr Daten, mehr Nutzung lassen sich in der Regel auch erfolgreich monetarisieren. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>10. Integration mit anderen Services<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine eigene Plattform erm\u00f6glicht die nahtlose Integration mit anderen Initiativen Im Verein, seien es Events, Merchandise-Launches oder Kampagnen. Dieser ganzheitliche Ansatz stellt sicher, dass die Community eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr alle vereinsbezogenen Aktivit\u00e4ten wird. Die Fans k\u00f6nnen sich connecten &#8211; zum Verein, zu den Verantwortlichen, aber auch untereinander. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">F\u00fchrend im Spiel, sowohl auf als auch neben dem Spielfeld<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Vereine, die in der Branche f\u00fchrend sein wollen, ist der Aufbau einer eigenen Community, die Kontrolle einer eigenen Plattform ein wichtiges strategisches Ziel. Da die Grenzen zwischen dem physischen und dem digitalen Fanerlebnis verschwimmen, geht es nicht nur darum, das Spiel auf dem Feld zu beherrschen, sondern auch den digitalen Raum, in dem sich die Fans versammeln, engagieren und feiern. Community Features sind heute gelernter Alltag f\u00fcr Millionen von Fans in den bekannten Netzwerken und Apps. Warum sollten Vereine sich nicht diese M\u00f6glichkeiten der Fan <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/was-menschen-zurueckkehren-laesst-wenn-niemand-sie-dazu-auffordert\/\">Bindung<\/a> und des Fan Engagement zu nutzen machen? <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sport war schon immer mehr als nur ein Spiel. Er steht f\u00fcr Leidenschaft, Zusammengeh\u00f6rigkeit und Hingabe auf und neben dem Spielfeld. 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