{"id":2388,"date":"2019-11-25T18:31:47","date_gmt":"2019-11-25T18:31:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.tchop.io\/?p=2388"},"modified":"2024-08-19T05:49:45","modified_gmt":"2024-08-19T05:49:45","slug":"wie-sie-fremde-inhalte-fuer-die-eigene-app-effizient-und-sicher-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wie-sie-fremde-inhalte-fuer-die-eigene-app-effizient-und-sicher-nutzen\/","title":{"rendered":"Wie Sie fremde Inhalte f\u00fcr die eigene App effizient und sicher nutzen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"427\" src=\"https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Integrations-on-Mac-on-table-with-guy.png\" loading=\"lazy\" alt=\"User sitting in front of laptop with tchop dashboard\" class=\"wp-image-951\" srcset=\"https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Integrations-on-Mac-on-table-with-guy.png 640w, https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Integrations-on-Mac-on-table-with-guy-300x200.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Siegeszug des Smartphones mit samt seiner Sozialen Medien hat das Mediennutzungsverhalten und damit auch unsere Kommunikationsgewohnheiten komplett ver\u00e4ndert. Digitales Content <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/100-ideen-fuer-den-aufbau-einer-eigenen-community\/\">Marketing<\/a> muss sich in dieser mobilen Welt auf ver\u00e4nderte Nutzungsgewohnheiten und Anforderungen einstellen. Marken, die mit eigenen Medien und Inhalten Nutzer nachhaltig begeistern und wirksam an sich binden wollen, m\u00fcssen \u00fcber Produktion und Publikation hinausdenken. Content Curation wird dabei zu einem erfolgskritischen Instrument, welches heute zwar permanent genutzt, aber immer noch oft untersch\u00e4tzt wird. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Effizienz\nund Skalierbarkeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bei\neingehenderer Besch\u00e4ftigung mit den Prinzipien und Potenzialen von kuratierten\nInhalten, wird deutlich, warum dieses Thema die Antwort auf einige der\nspannendsten Herausforderungen \u2013 wie beispielsweise die Effizienz &#8211; des Content\nMarketing sein kann. <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/warum-social-media-ein-wettlauf-nach-unten-ist-und-wie-wir-das-aendern-koennen\/\">Soziale Medien<\/a> basieren selbst naturgem\u00e4\u00df stark auf kuratierten Inhalten \u2013 weder Facebook, Snapchat noch Instagram oder TikTok produzieren eigene Inhalte. Sie perfektionieren das personalisierte Kuratieren von Inhalte durch Algorithmen und Daten. Sie filtern und aggregieren die f\u00fcr den Nutzer relevanten Dinge aus der heutigen Flut an Inhalten und Informationen. Darin besteht ein Gro\u00dfteil ihrer Leistung. Und auch ihres Gesch\u00e4ftsgeheimnisses. Denn das macht ihr Gesch\u00e4ftsmodell unglaublich profitabel. Inhalte im Zeitalter von &#8222;Always-On&#8220; und Live Content in ausreichendem Ma\u00df ausschlie\u00dflich selbst zu produzieren ist praktisch unm\u00f6glich, selbst f\u00fcr die gro\u00dfen Marken. Das effiziente Aggregieren und Kuratieren von zielgruppenrelevanten Inhalten wird im Content Marketing Mix \u00fcberlebensnotwendig. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Inhalt und Bandbreite<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Aber auch aus inhaltlicher Sicht spricht viel daf\u00fcr, nicht nur selbst produzierte Inhalte zu verbreiten. Unternehmen sind gut beraten, wenn sie im Content Marketing nicht mehr das Produkt in den Mittelpunkt stellen, sondern den Konsumenten und sein Informations- oder Unterhaltungs-bed\u00fcrfnis. Dieses allein mit eigenen, selbst produzierten Inhalten in ausreichendem Umfang zu stillen, ist nicht nur aus Kostengr\u00fcnden schwierig. Ein richtig zusammengestellter Mix an Themen, der die Interessen der Konsumenten aktuell und attraktiv bedient, ist in der Lage mit dem gleichen Budget eine sehr viel gr\u00f6\u00dfere inhaltliche Bandbreite abzudecken. Man kann inhaltlich schnell reagieren und geht aufgrund der geringen Investitionen keine gro\u00dfen Risiken ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Konsumenten informieren sich ohnehin\n\u00fcber alternative Angebote und fachliche Hintergr\u00fcnde, denn die n\u00e4chste Quelle\nist nur noch einen Click entfernt. Content Curation kann helfen, ein Angebot zu schaffen, dass eine\numfassende, aktuelle Nachfrage befriedigt. Eine Nachfrage, die unterschiedliche\nPerspektiven, Blickwinkel und Formate bietet. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Herausforderungen und Chancen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das Kuratieren von Inhalten mag Unternehmen und\nRedaktionen gro\u00dfes Potenzial bieten. Es stellt sie organisatorisch, rechtlich\nund technologisch auch vor neue Herausforderungen. W\u00e4hrend es in digitalen\nKommunikationsteams heute weit verbreitet ist, trifft es in vielen\ntraditionellen Redaktionen, die sich traditionell auf das Erstellen\njournalistischer Inhalte fokussieren, nicht immer auf eine hohe Akzeptanz. Die\nEtablierung neuer Prozesse und Tools ist daher nicht immer leicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Besonders die rechtlichen Rahmenbedingungen r\u00fccken heute zunehmend in den Fokus, zumal sich klassische Urheberschaft und digitale Distribution oft diametral gegen\u00fcberstehen. Wer urheberrechtliche Grunds\u00e4tze beachtet, kann digitale Inhalte vern\u00fcnftig kuratieren und Rechtsverletzungen vermeiden. Dass Prinzip von Verlinkung und Aggregation ist im Internet so beherrschend, dass uns die rechtliche Diskussion darum noch viele Jahre besch\u00e4ftigen wird. Entsprechendes Basiswissen sollte jedem Team Mitglied und Redakteur vermittelt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5 Tipps f\u00fcr die erfolgreiche Nutzung von kuratierten Inhalten<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Alltag des redaktionellen oder auch kommunikativen Tagesgesch\u00e4fts, kommt es darauf an Content Curation als Instrument sinnvoll und effizient einzusetzen. Im folgenden geben wir einige Tipps wie man das erfolgreich implementiert. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Die Qualit\u00e4t muss stimmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Kuratierte Inhalte sollten nicht weniger anspruchsvoll, hochwertig und informativ sein als die eigenen. Das Ziel ist immer das gleiche: es geht darum den Nutzern einen echten Mehrwert zu bieten. Man sollte vor allem Beitr\u00e4ge teilen, die man selbst gelesen hat und die einen echten Zusatznutzen im Rahmen des Gesamtangebots darstellen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Recherche von Inhalten optimieren<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Suchen und Finden von aktuellen, relevanten Inhalten kann aufwendig sein. Deshalb ist es wichtig, diesen Prozess mit den richtigen Tools, Workflows und Strategien so effizient wie m\u00f6glich zu organisieren. tchop erlaubt beispielsweise das automatische integrieren von RSS-Feeds. So lassen sich zun\u00e4chst Inhalte aggregieren, so dass man dann die besten mit wenigen Clicks editieren und ver\u00f6ffentlichen kann. Twitter-Listen eignen sich genauso wie ein sorgsam zusammengestellter <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/10-entwicklungen-nachrichtenjournalismus-2026\/\">News<\/a> Feed. Es lohnt sich spannende Newsletter zu abonnieren und zu verfolgen was in dem jeweiligen Thema einflussreiche Experten posten. Zus\u00e4tzlich gibt es eine Vielzahl an weiteren Tools, die helfen &#8211; je nach Thema &#8211; schnell und effizient spannende Inhalte aus dem Netz zu fischen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Eigene Kommentare erg\u00e4nzen<\/h3>\n\n\n\n<p>tchop erm\u00f6glicht es, Links zu fremden Inhalten wie auch bei Social Media mit einem eigenen Kommentar zu versehen. Mit einem pers\u00f6nlichen Kommentar teilt man Inhalte nicht nur, sondern hilft dem Nutzer auch bei der richtigen Einordnung. Man kann sich selbst als Experte positionieren und zeigen, dass man sich mit dem Thema auskennt. Ausserdem lassen sich mit dem richtigen Kommentar auch Diskussionen und Feedback-Loops anstossen. Dies ist besonders interessant, wenn es sich bei dem geteilten Inhalt selbst um eine Meinung oder objektive Position handelt. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4. Experimentieren und Ausprobieren<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch Content Curation kannst du verschiedene Inhalte und Formate ausprobieren, um zu pr\u00fcfen, welche Inhalte bei deinen Followern am besten ankommen. So kannst du\u00a0<strong>Ideen f\u00fcr eigene Inhalte generieren<\/strong>. Zum Beispiel: Greife ein Thema auf, das viele Kommentare oder vielleicht auch Fragen erhalten hat und schreibe selbst einen Beitrag dazu oder erg\u00e4nze die fehlenden Infos.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5. Die Mischung macht\u00b4s<\/h3>\n\n\n\n<p>Oft stellt sich die Frage nach der richtigen Mischung zwischen eigenen und fremden Inhalten. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich dies schwer pauschal beurteilen. Dennoch gibt es ein paar hilfreiche Benchmarks. Die sogenannte  \u201e<strong>5-3-2\u2033-Regel<\/strong>&nbsp;hilft vielen Social Media Verantwortlichen, einen ausgewogenen Content-Mix  zu planen und sie ist auch f\u00fcr eigene Medien durchaus anwendbar. Darin wird folgende Aufteilung empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>50% kuratierte Inhalte<\/strong>, d.h. Beitr\u00e4ge, die auf externe Quellen und Websites verlinken<\/li><li><strong>30% selbst erstellte Inhalte:<\/strong>\u00a0Selbst erstellte Inhalte, die f\u00fcr Deine Follower von Interesse sind.<\/li><li><strong>20% subjektive, pers\u00f6nliche Inhalte<\/strong>, d.h. Inhalte, die einen st\u00e4rkeren Bezug zum Absender, der <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wie-baut-man-eine-loyale-digitale-community-auf\/\">Marke<\/a> oder dem Unternehmen haben und die auch st\u00e4rker als Meinung gekennzeichnet sind (bspw. pers\u00f6nliche Kommentare und Stellungnahmen)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wie gesagt: es gibt auch sehr erfolgreiche Inhalte, die mit einem wesentlich h\u00f6heren Anteil an kuratierten Inhalten arbeiten. Speziell im nachrichtlichen Bereich kann dies innerhalb bestimmter Zielgruppen attraktiv sein. So hat tchop bspw. einige Kunden im Bereich Sport-Nachrichten, die dies sehr erfolgreich t\u00e4glich umsetzen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6. Messen was ankommt<\/h3>\n\n\n\n<p>Kuratierte Inhalte sollten genau wie eigene Inhalte als Teil des Gesamtangebots einer&nbsp;<strong>Performance-Analyse<\/strong>&nbsp;unterzogen werden. tchop bietet daf\u00fcr ein entsprechendes Dashboard. In diesem laufen Live-Nutzungsdaten ein. So kann man kontrollieren, welche Inhalte die meisten Interaktion erzielen und daraus wertvolle Erkenntnisse f\u00fcr die Content-Planung sowohl f\u00fcr eigene als auch f\u00fcr kuratierte Inhalte ableiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Das Thema Content Curation umfasst viele spannende Aspekte, die in den letzten Jahren durch neue Konzepte, Tools und Technologien schrittweise revolutioniert und verbessert wurden. Der Ansatz bietet sowohl im klassischen Publishing als auch im Bereich Content Marketing viel Potenzial, besonders da sich das eigene Content Angebot auch mit wenigen Ressourcen aktuell und inhaltlich breit gef\u00e4chert realisieren l\u00e4sst. Social Media hat das ganze zum zentralen Prinzip erkl\u00e4rt &#8211; und ist damit offensichtlich sehr erfolgreich. Klassische Medien und Redaktionen sollten es dementsprechend aufgreifen und nutzen. Denn entscheidend ist die Relevanz des Inhalts f\u00fcr den Nutzer im richtigen <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/warum-kleinere-communities-oft-groessere-wirkung-entfalten\/\">Kontext<\/a>, nicht unbedingt allein seine Herkunft oder Autorenschaft. <\/p>\n\n\n\n<p>Viele unserer Kunden nutzen die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten, die tchop f\u00fcr das Thema Content Curation bietet. Gerne stellen wir Ihnen einige Beispiele und Best Practices vor. Sprechen Sie uns jederzeit an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Siegeszug des Smartphones mit samt seiner Sozialen Medien hat das Mediennutzungsverhalten und damit auch unsere Kommunikationsgewohnheiten komplett ver\u00e4ndert. 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