{"id":1207,"date":"2019-01-16T16:37:56","date_gmt":"2019-01-16T16:37:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.tchop.io\/?p=1207"},"modified":"2024-08-19T05:31:51","modified_gmt":"2024-08-19T05:31:51","slug":"10-gute-grunde-die-eigene-paid-content-strategie-mit-einer-nativen-app-zu-erweitern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/10-gute-grunde-die-eigene-paid-content-strategie-mit-einer-nativen-app-zu-erweitern\/","title":{"rendered":"10 gute Gr\u00fcnde die eigene Paid Content Strategie mit einer nativen App zu erweitern"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"368\" src=\"https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/phone_getstarted-1.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"\" class=\"wp-image-1032\" srcset=\"https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/phone_getstarted-1.jpg 800w, https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/phone_getstarted-1-300x138.jpg 300w, https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/phone_getstarted-1-768x353.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Seit Jahren arbeiten <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/10-entwicklungen-nachrichtenjournalismus-2026\/\">Verlage<\/a> mit unterschiedlichen Strategien und Ideen daran, mit Paid Content Geld zu verdienen. Nachdem viele H\u00e4user einige Jahre stark auf Plattformen wie Facebook als Reichweitenlieferanten gesetzt haben, ist den meisten mittlerweile klar geworden: 1. Facebook&amp;Co verschenken keine Reichweite und 2. Reichweitenbasierte Werbevermarktung allein macht nicht gl\u00fccklich. <\/p>\n\n\n\n<p>Man muss zus\u00e4tzliche Erl\u00f6smodelle etablieren und dazu nachhaltig in eigene, unabh\u00e4ngige Medien, Plattformen und Produkte investieren. Die direkte Kundenbeziehung z\u00e4hlt, weil sie letztlich das ist, was langfristig profitabel monetarisierbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass die Bereitschaft f\u00fcr Inhalte und Nachrichten im Netz Geld auszugeben, generell &#8211; wenn auch nur langsam &#8211; w\u00e4chst. Immerhin 15 Prozent der User haben schon mal f\u00fcr News bezahlt, Tendenz steigend. Ein langsames Umdenken ist zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es den einen K\u00f6nigsweg in Sachen Paid Content nicht gibt, zeigen verschiedene Beispiele worauf es dabei grunds\u00e4tzlich ankommt. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Verlagen und Medienanbietern an unterschiedlichen Projekten und Produkten. Viele davon fokussieren sich auf Paid Content. Daraus ergeben sich Erfahrungen, positive wie negative, sowie einige Faktoren, die wir im folgenden teilen und zusammenfassen wollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Nutzer erwarten eine native News App<\/h3>\n\n\n\n<p>Ganz gleich in welchem Marktsegment und in welcher Zielgruppe ein Nachrichtenangebot unterwegs ist, viele Nutzer erwarten heute eine hochwertige native App als Teil eines Paid Content Angebots. <\/p>\n\n\n\n<p>Erfahrene News-Konsumenten sind dies von gro\u00dfen kostenlosen, aber auch von vielen anderen Paid Content-Angeboten schlichtweg gewohnt. Mit entsprechender Bezahlung erwarten Kunden erst recht die M\u00f6glichkeit alle Inhalte in attraktiver und qualitativ hochwertiger Form auch mobil nutzen zu k\u00f6nnen. Besonders bei j\u00fcngeren Zielgruppen, ist diese Erwartungshaltung gesetzt. Ohne ein starkes mobiles Angebot wird es schwer diese Zielgruppe zu zahlenden Kunden zu konvertieren.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese Zielgruppen gilt mehr als je zuvor: &#8222;<em>mobile-first<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Das spannende dabei: Junge Leser weisen die h\u00f6chste Zahlungsbereitschaft f\u00fcr digitale Berichterstattung auf! Dies hat gerade eine aktuelle PWC Studie best\u00e4tigt (mehr dazu <a href=\"https:\/\/www.pwc.de\/onlineinhalte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Mobile Nachrichtennutzung dominiert<\/h3>\n\n\n\n<p>Auch ein Blick auf die Zahlen macht deutlich: die mobile Nachrichtennutzung steigt seit Jahren kontinuierlich. In den Altersgruppen unter 45 Jahren \u00fcberwiegt bereits der Einsatz des Smartphones beim Konsum von Nachrichten und Inhalten gegen\u00fcber dem klassischen PC (siehe <a href=\"https:\/\/hans-bredow-institut.de\/uploads\/media\/Publikationen\/cms\/media\/t611qnd_44RDNR18_Deutschland.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reuters Institute Digital News Report 2018).<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist anzunehmen, dass die mobile Nutzung weiter zunehmen wird und Inhalte in praktisch allen Zielgruppen mittelfristig abseits des beruflichen Alltags von Arbeit am PC vorwiegend auf einem Smartphone konsumiert werden (\u00fcbrigens auch zu hause). Technische Innovationen verbessern mobile Endger\u00e4te zudem von Jahr zu Jahr. In diesem Jahr bspw. werden die ersten faltbaren Smartphone erwartet, die die 24\/7-Nutzung noch weiter vorantreiben werden und auch &#8222;Smart Watches&#8220; werden immer interessanter.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein guter Benchmark f\u00fcr Content-Anbieter ist daher folgender Vergleich: der Anteil der mobilen Nutzung am eigenen Gesamtangebot im Vergleich zum Anteil des eigenen Budgets, welches gezielt prim\u00e4r in mobile Produkte wie Apps oder die mobile Website fliesst. <\/p>\n\n\n\n<p>Nur sehr wenige Anbieter investieren zu viel in Ihr mobiles Portfolio. Die allermeisten investieren noch viel zu wenig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Die mobile Website allein ist ungeeignet zur Bindung der Nutzer<\/h3>\n\n\n\n<p>Die meisten Verlage verf\u00fcgen mittlerweile \u00fcber hochwertige News-Portale im Web, die sie mittlerweile intern mit erfahrenen Produktmanagern und Software-Entwicklungsteams betreiben und weiterentwickeln. Ob als komplett responsives Angebot oder als spezielle mobile Website &#8211; diese Angebote sind der Grundpfeiler jeder digitalen Publishing-Strategie und ein &#8222;Muss&#8220;, um Reichweite nachhaltig zu entwickeln und zu monetarisieren. Die <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/100-ideen-fuer-den-aufbau-einer-eigenen-community\/\">Vermarktung<\/a> von Paid Content Angeboten braucht immer auch Online-Reichweite.<\/p>\n\n\n\n<p>Betrachtet man die Nutzungssituation auf dem Smartphone, zeigen sich die Nachteile von Websites gegen\u00fcber eigenen Apps. Mobile Websites sind nur  in einer Browser-App wie Safari oder Chrome nutzbar. Die k\u00f6nnen Nutzer k\u00f6nnen schnell zwischen Links und Websites &#8222;zappen&#8220;. Die Verweildauern auf mobilen Webseiten sind dementsprechend oft kurz, zumal Nutzer immer weniger direkt \u00fcber die Homepage einsteigen. Der Traffic kommt von anderen Plattformen oder Aggregatoren. <\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings eignen sich mobile Websites weniger als permanente Anlaufstelle. Nutzer k\u00f6nnen sich Websites als &#8222;Bookmarks&#8220; theoretisch auf dem Homescreen ablegen. Praktisch machen dies aber nur sehr wenige Nutzer. Sprich: die wichtigste mobile Navigationsebene f\u00fcr Nutzer bleibt immer den Apps bzw. dem App Icon auf dem Smartphone vorbehalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Ohne eigene App mit eigenem Icon ist es schwierig (um nicht zu sagen:_ unm\u00f6glich) die eigene <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wie-baut-man-eine-loyale-digitale-community-auf\/\">Marke<\/a> auf dem wichtigsten Endger\u00e4t der Zielgruppe nachhaltig zu positionieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4. Native Apps bieten eine \u00fcberlegene User Experience<\/h3>\n\n\n\n<p>Echte native Apps haben aber noch einen anderen, ganz entscheidenden Vorteil: sie bieten eine bessere User Experience mit \u00fcberlegener Performance und Bedienbarkeit.&nbsp;Als eigenst\u00e4ndige &#8222;Applikation&#8220; erlauben sie ein viel gr\u00f6\u00dferes Ma\u00df an Interaktivit\u00e4t als jede Website. Sie bieten Zugriff auf Funktionalit\u00e4ten des Endger\u00e4ts, die dem Browser nicht gestattet sind. Speziell im Bezug auf Inhalte ergeben sich innovative technische M\u00f6glichkeiten wie Augmented oder Virtual Reality aber auch ein gr\u00f6\u00dferes Ma\u00df an Freiheit in Sachen Ladeverhalten, Offline-Lesbarkeit oder Multimedia (spez. Video- und Audio).<\/p>\n\n\n\n<p>Eine hochwertige User Experience ist als &#8222;Verkaufsargument&#8220; f\u00fcr Paid Content&#8220; wichtig, denn Nutzer beurteilen in der Regel das &#8222;Gesamtpaket&#8220;. Und dazu geh\u00f6rt neben der Qualit\u00e4t der Inhalte eben auch das t\u00e4gliche Nutzungserlebnis. Ein Premium Paid Content Produkt muss versuchen seinen treuesten, besten und wichtigsten Kunden (= denen die zahlen) auch das Maximum an Nutzererlebnis zu liefern.<\/p>\n\n\n\n<p>Hybrid-Apps, die oft nur aus sogenannten &#8222;App-Wrappern&#8220; bestehen und innerhalb dieser H\u00fclle letztlich die mobile Website anzeigen, sind \u00fcbrigens nur ein schlechter Kompromiss. Den Anspr\u00fcchen von zahlenden Nutzern werden diese Apps nicht gerecht. Und auch sogenannte &#8222;Progressive Web Apps&#8220; (PWAs, mehr dazu <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Progressive_Web_App\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>) sind zwar ein Hoffnungsstreif am Horizont, aber de facto heute auch nur ein Versprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztlich ist zu erwarten, dass Apple und Google schon aus purem Eigeninteresse den eigenen \u00d6kosystemen iOS und Android weiter einen erheblichen Vorsprung sichern werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5. Erweiterung des Portfolios durch g\u00fcnstige App-only Angebote<\/h3>\n\n\n\n<p>Mittlerweile gibt es aus der Erfahrung erfolgreicher Paid Content Anbieter verschiedene strategische Learnings. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass Produkte und Preise einfach gestaltet sein sollten. Und dass es wichtig ist ein g\u00fcnstiges, attraktives Einstiegsangebot machen zu k\u00f6nnen. Denn nur damit lassen sich auch preissensible Zielgruppen erfolgreich ansprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Preispunkte bei Print- und ePaper kaum bzw. gar nicht flexibel sind, bieten sich hier rein digitale bzw. mobile Pakete an. Eine besonders attraktive Option bietet die News App mit Zugriff auf alle Inhalte als getrenntes, preisg\u00fcnstiges Stand-Alone-Angebot. Besonders bei jungen Zielgruppen sind solche Pakete unter 10,-EUR\/Monat beliebt und oft sind sie f\u00fcr diese &#8222;mobile-first&#8220; Zielgruppen sogar ausreichend.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine eigene News App bietet notwendigen Spielraum in Sachen Produkt- und Preisstrategie abseits der bekannten Digitalangebote Website und ePaper. Spielraum, der zum experimentieren und lernen dringend ben\u00f6tigt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6. Die ePaper App spricht nur einen Teil der Zielgruppe an<\/h3>\n\n\n\n<p>Viele Verlage bedienen das native App-Angebot mit einem ePaper. Das macht viel Sinn und bedient \u00e4ltere Zielgruppen, die sich digital eine Replika des Print-Produkts w\u00fcnschen. Besonders f\u00fcr Tablet-PC und iPad-Nutzer eignen sich diese Angebote als Verl\u00e4ngerung des Print-Abos.<\/p>\n\n\n\n<p>Mobil, d.h. auf dem kleineren Smartphone sind digitale Zeitungsformate als ePaper &#8211; ganz gleich wie gut diese Apps mittlerweile gemacht sind &#8211; jedoch eher ungeeignet. Die User Experience ist beschr\u00e4nkt und entspricht kaum dem Nutzungsverhalten der meisten mobilen Nachrichtenleser. Smartphone-Nutzer erwarten ein inhaltliches Live-News Angebot, welches sich schnellstm\u00f6glich aktualisiert, wenn es Neuigkeiten gibt. Die Lieferung des ePapers am Vorabend ist dagegen nur ein schwacher Trost. <\/p>\n\n\n\n<p>Premium News Apps basieren daher zunehmend auf der Logik des Online-News Portals und der Arbeitsweise einer Online-Redaktion. Sie m\u00fcssen m\u00f6glichst viel Content in so aktueller und relevanter Form wie m\u00f6glich liefern. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei Paid Content gilt: Zeit ist Geld, Geschwindigkeit ist ein Muss.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">7. Push Notifications als Killer-Feature zur Nutzerbindung<\/h3>\n\n\n\n<p>Nutzer bleiben einem Paid Content Angebot eher treu, wenn sie es regelm\u00e4\u00dfig auch tats\u00e4chlich in Anspruch nehmen. Die Optimierung der sogenannten &#8222;User Retention&#8220; ist daher einer der erfolgskritischsten KPI. Um so h\u00e4ufiger man den Nutzer aktivieren kann, desto l\u00e4nger wird er zahlender Kunde bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>In der mobilen Welt ist die <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/10-app-engagement-strategien-um-lebendige-communities-aufzubauen\/\">Nutzerbindung<\/a> noch wichtiger. Zumal viele unterschiedliche Apps um <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/was-menschen-zurueckkehren-laesst-wenn-niemand-sie-dazu-auffordert\/\">Aufmerksamkeit<\/a> werben. Als absolutes &#8222;Killer Feature&#8220; spielen sogenannte Push Notifications eine Schl\u00fcsselrolle, um Nutzer schnell und jederzeit \u00fcber die wichtigsten Dinge zu informieren. Push Notifications werden von Apple und Google im Rahmen der regelm\u00e4\u00dfigen Updates permanent verbessert und den Apps werden mehr Optionen geliefert. Mittlerweile lassen sich Push Notes, um Teaser Inhalte wie Bilder erg\u00e4nzen, mit T\u00f6nen versehen oder auch auf Basis bestimmter Vorlieben personalisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu viele Meldungen nerven den Nutzer und f\u00fchren schnell dazu, dass sie abgestellt werden. Gut gemacht bieten sie einen echten Mehrwert, den in dieser Form keine Website bzw. kein Browser auf dem Smartphone bieten kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">8. Datenschutz und Sicherheit<\/h3>\n\n\n\n<p>Das werbefinanzierte Internet mit seinen gro\u00dfen Plattformen ist aufgrund strenger Datenschutzanforderungen speziell in Europa unter Druck. Methoden und Technologien der digitalen Werbewelt so viele Daten wie m\u00f6glich zu sammeln, zu vermarkten und weiterzugeben, werden hinterfragt.<\/p>\n\n\n\n<p>Experten erwarten, dass sich die Rahmenbedingungen in Sachen Datenschutz und Privatsph\u00e4re in den n\u00e4chsten Jahren weiter versch\u00e4rfen werden und dass dies negativen Einfluss auf Umsatzpotenziale und TKPs in der klassischen Online-Vermarktung haben wird. Es ist zu bef\u00fcrchten, dass die gro\u00dfen Plattformen gegen die viele dieser Gesetze und Verordnungen eigentlich gerichtet sind, letztlich sogar davon profitieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Native Apps bieten Nutzern im Gegensatz zu normalen Websites ein h\u00f6heres Ma\u00df an Sicherheit und Schutz. Bei iOS kontrolliert Apple jede App und auch bei Android werden die Kontrollmechanismen verbessert. Nat\u00fcrlich gibt es auch bei Apps noch zu viel Missbrauch, doch das \u00d6kosystem wird \u00fcberwacht und basiert nicht so stark auf Werbung und Tracking wie klassische Websites. Zudem bieten Apps heute schon Methoden der sicheren Authentifizierung wie Face-ID oder einen Fingerprint-Sensor, die Missbrauch erschweren.<\/p>\n\n\n\n<p>Datenschutz, Privatsph\u00e4re und Sicherheit sind wichtige Themen f\u00fcr viele Nutzer, besonders auch in den \u00e4lteren Zielgruppen. Ihre Bedeutung wird mittelfristig zunehmen. Die Nachfrage nach sicheren, vertrauensw\u00fcrdigen Angeboten wie nativen Apps wird daher wachsen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">9. Komfortable und sichere Bezahlmethoden<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Zeichen f\u00fcr die h\u00f6here, wahrgenommene Sicherheit im mobilen App-\u00d6kosystem ist die Tatsache, dass das Bezahlen in bzw. f\u00fcr Apps schon lange ein Standard ist. Im Web ist es &#8211; auch weil viele Nutzer Sicherheitsbedenken haben &#8211; heute noch immer nicht \u00fcberall verbreitet. Die H\u00fcrde aus Nutzerperspektive ist h\u00f6her.<\/p>\n\n\n\n<p>In nativen Apps haben Nutzer gelernt, dass sie auf einer sicheren Plattform mit wenigen Schritten zahlen k\u00f6nnen. In den App Store Accounts sind Bezahlmethoden hinterlegt, die den Transaktionsprozess einfach machen. Davon profitieren auch Paid Content Produkte, die letztlich auch auf diese Art von Einfachheit angewiesen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nutzung der App Stores zur Abwicklung von Bezahlprozessen f\u00fcr Einzelverk\u00e4ufe oder auch Abo-Modeele ist eine wertvolle Option, die besonders bei einfachen, niedrigpreisigen Angeboten nachweislich f\u00fcr mehr Umsatz sorgt. Webseiten ist diese Option vorenthalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">10. Personalisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Thema, welches vor dem Hintergrund des &#8222;Information Overload&#8220; in den Fokus r\u00fcckt, ist die <a href=\"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/warum-social-media-ein-wettlauf-nach-unten-ist-und-wie-wir-das-aendern-koennen\/\">Personalisierung<\/a> von Nachrichten und Inhalten. Alle gro\u00dfen Plattformen (Facebook, Youtoube) und auch viele Abo-Modelle im Bereich Inhalte (bspw. Netflix, Spotify) arbeiten mit personalisierten Feeds, Playlists, Empfehlungen oder Teaser-Inhalten. Nachrichten-Apps und -Aggregatoren haben dieses Prinzip speziell auf den kleinen Screens beliebt gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Personalisierung kann automatisiert oder nutzergesteuert realisiert werden. Vor allem nutzergesteuert haben Apps hier zwei entscheidende Vorteile: Erstens sind es Nutzer in Apps gewohnt einen Newsfeed anhand eigener Schalgworte, Begriffe oder Filter nach Ihren Bed\u00fcrfnissen anzupassen und zweitens l\u00e4sst sich dies viel leichter speichern und mit einer einfachen Benutzerf\u00fchrung praktisch umsetzen. Auf klassischen Webseiten ist dies technisch aber auch konzeptionell wesentlich schwieriger.<\/p>\n\n\n\n<p>Personalisierter Inhalte- und Nachrichtenkonsum findet heute vor allem in nativen Apps statt. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Smartphone ist nicht einfach ein kleinerer Screen. Es hat ein vollst\u00e4ndig neues \u00d6kosystem etabliert, welches eine Verbreitung gefunden hat, die die Penetration klassischer PCs bei weitem \u00fcbersteigt. Betrachtet man diese Zahlen und schaut sich die relevanten strategischen Optionen an, wird klar: <\/p>\n\n\n\n<p>Eine nachhaltig erfolgreiche Paid Content Strategie ohne eigene Apps ist daher &#8211; unabh\u00e4ngig von Inhalt und Zielgruppe &#8211; schwer vermittelbar. Praktisch alle heute mit Paid Content erfolgreichen Verlagsh\u00e4user im In- und Ausland setzen daher auch auf eigene Apps.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ein ber\u00fchmter Internet-Pionier und Investor so sch\u00f6n sagte: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Mobile is eating the world&#8220;<\/p><cite>Marc Andreessen<\/cite><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahren arbeiten Verlage mit unterschiedlichen Strategien und Ideen daran, mit Paid Content Geld zu verdienen. 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