{"id":1025,"date":"2018-12-03T16:36:17","date_gmt":"2018-12-03T16:36:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.tchop.io\/?p=1025"},"modified":"2024-08-19T06:48:34","modified_gmt":"2024-08-19T06:48:34","slug":"was-zur-einfuhrung-einer-mitarbeiter-app-bei-der-abstimmung-mit-dem-betriebsrat-zu-beachten-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/was-zur-einfuhrung-einer-mitarbeiter-app-bei-der-abstimmung-mit-dem-betriebsrat-zu-beachten-ist\/","title":{"rendered":"Abstimmung mit dem Betriebsrat: Was bei der Einf\u00fchrung einer Mitarbeiter App zu beachten ist"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"368\" src=\"https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/phone_getstarted-1.jpg\" loading=\"lazy\" alt=\"\" class=\"wp-image-1032\" srcset=\"https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/phone_getstarted-1.jpg 800w, https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/phone_getstarted-1-300x138.jpg 300w, https:\/\/blog.tchop.io\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/phone_getstarted-1-768x353.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Vor dem Rollout einer Mitarbeiter-App gilt es verschiedene interne Interessensgruppen und -vertreter zu involvieren und wie es so sch\u00f6n heisst &#8222;mit ins Boot zu holen&#8220;.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Da es ja meist um ein Angebot an alle (oder zumindest einen Teil der) Mitarbeiter geht, ist die Abstimmung mit dem Betriebsrat besonders wichtig. Aus der Erfahrung von vielen Mitarbeiter-App-Projekten heraus, sollte diese Abstimmung fr\u00fchzeitig, offen und konstruktiv erfolgen. Folgende Fragestellungen sind in der Diskussion besonders relevant:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Inhalte und Informationen sollen \u00fcber die App verteilt und kommuniziert werden?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Mitarbeiter App sollte der Belegschaft aktuelle und relevante Inhalte bieten. Um dies am besten t\u00e4glich mit effizientem Mitteleinsatz zu gew\u00e4hrleisten, ist es ratsam eine &#8222;Content Strategie&#8220; zu entwickeln. Diese sollte festlegen welche Inhalte welchen Zielgruppen innerhalb des Unternehmens wie vermittelt werden. Dies kann je nach Zielsetzung, Rahmenbedingung und Unternehmen sehr unterschiedlich aussehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist es in jedem Fall, dem Betriebsrat diese &#8222;Content Strategie&#8220; transparent und fr\u00fchzeitig zu vermitteln und sie offen mit ihm zu diskutieren. Als Vertretung der Belegschaft, kann der Betriebsrat so Bedenken zum inhaltlichen Schwerpunkte und Grenzen \u00e4ussern. Er kann Hinweise geben, welche Inhalte von der Belegschaft gew\u00fcnscht werden oder welche das innerbetriebliche Klima f\u00f6rdern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie und wann werden Push Nachrichten eingesetzt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Push Nachrichten mit hoher Frequenz eingesetzt werden, k\u00f6nnen diese durch aus vom Nutzer als st\u00f6rend empfunden werden. Im Bezug auf die betriebliche Nutzung spielt jedoch auch der Zeitpunkt eine Rolle, denn nicht immer ist es sinnvoll und ratsam am sp\u00e4ten Abend oder auch am Wochenende die Belegschaft weiter mit Push Meldungen zu Chat Nachrichten oder allgemeinen Neuigkeiten zu versorgen. Immer mehr Unternehmen stellen sicher, dass die Nutzung betrieblicher Emails ausserhalb der normalen B\u00fcrozeiten eingeschr\u00e4nkt wird. Und auch die Push Nachrichten der Mitarbeiter App sollten auf ein Zeitfenster beschr\u00e4nkt werden, welches mit dem Betriebsrat abgestimmt wird (bspw. Montag bis Freitag, 8.00 &#8211; 18.00 Uhr).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem hat jeder App-Nutzer die M\u00f6glichkeit Push Nachrichten zu deaktivieren. Au\u00dferdem muss er der dauerhaften Nutzung ohnehin am Anfang auch einmal zustimmen. Dar\u00fcberhinaus kann er entsprechende Chat Gruppen verlassen oder gezielt Push Nachrichten pausieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bekommt der Betriebsrat einen eigenen Kanal bzw. einen eigenen Zugang?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Mitarbeiter App bietet die M\u00f6glichkeit alle Nutzer zu erreichen. Und sie bietet auch allen relevanten Unternehmensbereichen die M\u00f6glichkeit sich einzubringen und diesen Zugang inhaltlich entsprechend zu pflegen. Wir empfehlen daher dem Betriebsrat&nbsp;unbedingt einen eigenen &#8222;Mix&#8220; anzubieten, den er unabh\u00e4ngig und selbstst\u00e4ndig bespielen kann. Es gibt keine bessere M\u00f6glichkeit, um dem Betriebsrat die Vorz\u00fcge einer Kommunikationsplattform deutlich zu machen und ihn direkt daran teilhaben zu lassen. Zumal die Erfahrung zeigt, dass ein solcher Kanal auch die Botschaften und Nachrichten des Betriebsrats schneller und effizienter im Unternehmen verbreitet. Letztlich ist es nat\u00fcrlich die Entscheidung der zust\u00e4ndigen Kollegen, ob sie ein solches Angebot nutzen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ist die Nutzung der App freiwillig?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Frage kommt h\u00e4ufig sehr schnell und ist aus verschiedenen Gr\u00fcnden wichtig. In der Regel ist die Antwort darauf: Ja, die Nutzung ist freiwillig! Ganz einfach, weil eine verpflichtende Nutzung einer solchen App f\u00fcr die meisten Unternehmen bedeuten w\u00fcrde, dass sie allen Mitarbeitern auch die entsprechende Hardware zur Verf\u00fcgung stellen m\u00fcssten. Und dies ist selten eine realistische Option. Mit der steigenden Bedeutung mobiler Endger\u00e4te in Unternehmen und m\u00f6glichen regulatorischen Ver\u00e4nderungen, mag sich dies in Zukunft schrittweise wandeln, aber in den meisten F\u00e4llen ist eine freiwillige Nutzung der beste, erste Schritt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Auswertungen und Reports hinsichtlich Akzeptanz und Nutzung wird es geben? Welche Daten werden transparent?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Betriebsrat hat heute zunehmend die Aufgabe Mitarbeiter vor Datenmissbrauch zu sch\u00fctzen, sie transparent \u00fcber den Umgang mit Daten im Unternehmen zu informieren und hier allgemein in Sachen Privatsph\u00e4re zu vertreten. Diese Aufgabe ist wichtig und sollte Unterst\u00fctzung erfahren, denn sie ist letztlich auch im Interesse des Unternehmens selbst. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>tchop<\/strong> bietet f\u00fcr Administratoren ein umfassendes Analytics-Dashboard an. Dar\u00fcber kann die Akzeptanz der App, einzelner Inhalte und Funktionen nachvollzogen werden. Das Wichtige daran: zu keinem Zeitpunkt werden Daten auf Nutzerebene erfasst! Das einzige was mit Bezug auf einzelne Nutzer sichtbar gemacht wird, ist der Zeitpunkt an dem ein Nutzer das letzte mal aktiv in der App war bzw. ob er das Angebot \u00fcberhaupt schon einmal genutzt hat. Dies dient vor allem der internen Kommunikation des Angebots, d.h. um diese Nutzer nochmals gezielt auf das Angebot hinzuweisen. Wie die Mitarbeiter das Angebot inhaltlich nutzen, wird aus Gr\u00fcnden des Datenschutzes bewusst nicht erfasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Es macht auf jeden Fall Sinn dem Betriebsrat alle Datenschutzdokumente zur Verf\u00fcgung zu stellen, um hier von Anfang an f\u00fcr Transparenz zu sorgen. <strong>tchop<\/strong> bietet Kunden ein umfassendes Paket an Dokumenten inkl. eines umfangreichen technischen und organisatorischen Massnahmenkonzeptes (sog. TOM). Es spricht aus unserer Sicht inhaltlich nichts dagegen dies mit den Vertretern des Betriebsrates zu teilen. Hilfreich vorab sind oft auch Informationen von unserer Website (u.a.&nbsp;https:\/\/tchop.io\/security).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Nutzerrollen und Befugnisse gibt es?!&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zu guter Letzt ist es wichtig dem Betriebsrat zu erl\u00e4utern welche Verantwortlichkeiten, Pflichten und Optionen sich aus dem neuen Angebot der Mitarbeiter App konkret ergeben. Sprich: welche Mitarbeiter k\u00f6nnen Inhalte editieren und verbreiten? Wer kann bzw. soll welche Inhalte lesen? Wer verwaltet die notwendigen Rechte und Rollen? Und nat\u00fcrlich auch: Wie aufwendig ist der Betrieb der App? Wo entstehen Mehraufwendungen und zus\u00e4tzliche Aufgaben?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>tchop<\/strong> bietet ein flexibles Framework, welches es erlaubt die Mitarbeiter App inhaltlich mit &#8222;Channels&#8220; und &#8222;Mixes&#8220; passgenau zu strukturieren und zu bestimmen, welche Nutzer welche Rechte und Pflichten haben. Der Ansatz l\u00e4sst sich so perfekt den eigenen Anforderungen anpassen. Jede Zielgruppe im Unternehmen kann so mit den relevanten Informationen versorgt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe unserer Integrationen k\u00f6nnen zudem Content-Feeds aus unterschiedlichen Quellen wie bspw. dem eigenen Intranet oder Blog einfach und automatisiert eingebunden werden. In einer Form, die allen Beteiligten viel Arbeit und Aufwand erspart. Mitarbeiter k\u00f6nnen so weiter in den vertrauten Systemen und Plattformen arbeiten. <strong>tchop<\/strong> aggregiert alle Inhalte an einem Ort ohne&nbsp;f\u00fcr die Mitarbeiter zwingend als weitere Plattform sichtbar zu werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist es, eine Mitarbeiter App mit bestehenden (dass heisst auch schlanken) Ressourcen zu betreiben, denn in den seltensten F\u00e4llen werden zus\u00e4tzliche Stellen geschaffen. <strong>tchop<\/strong> legt dabei vor allem den Fokus auf Einfachheit, Effizienz und smarte Automation. Der Mehraufwand f\u00fcr die Mitarbeiter kann so flexibel kontrolliert und begrenzt werden. Auch dies ist eine wichtige Botschaft in Richtung Betriebsrat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor dem Rollout einer Mitarbeiter-App gilt es verschiedene interne Interessensgruppen und -vertreter zu involvieren und wie es so sch\u00f6n heisst &#8222;mit ins Boot zu holen&#8220;.&nbsp;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[184,185,177],"tags":[111,112,113,110],"coauthors":[134],"class_list":["post-1025","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-anwendungsfaelle","category-interne-kommunikation","category-tchop-verwenden","tag-betriebsrat","tag-content-strategie","tag-employee-engagement","tag-mitarbeiter-app"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1025","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1025"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1025\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1083,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1025\/revisions\/1083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1025"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1025"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1025"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.tchop.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=1025"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}